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18. Juni 2002
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Jerusalem
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Jerusalem: Bei einem palästinensischen Selbstmordanschlag auf einen Bus im Süden der Stadt werden 17 Israelis und der Attentäter auf der Stelle getötet und 50 Passagiere verletzt. Zwei Opfer sterben später im Krankenhaus. Die Explosion ereignet sich an der Kreuzung einer belebten Hauptverkehrsstraße. In dem Bus, der weitgehend zerstört wurde, fahren gewöhnlich auch viele Schulkinder. Zu der Tat bekennt sich die radikale Hamas-Organisation. Der palästinensische Chefunterhändler Sajeb Erekat verurteilt im Namen der Autonomiebehörde den Anschlag. Die israelische Regierung kündigt die Wiederbesetzung autonomer Palästinensergebiete an.
Wissenschaft
Wie sich Menschenmassen bewegen
Dicht gedrängte Menschenmengen entwickeln eine Eigendynamik, die zu einer tödlichen Gefahr werden kann. So wurden 2010 bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen zu Tode gequetscht und hunderte weitere schwer verletzt. Bisher galten die kollektiven Bewegungsmuster solcher Mengen als chaotisch und unvorhersehbar. Doch eine Studie...
Wissenschaft
Flutkatastrophe im Ahrtal hätte noch schlimmer ausfallen können
Vor fast genau vier Jahren, in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021, raste infolge von Starkregen eine riesige Flutwelle durch das Ahrtal und andere Flusstäler im westlichen Mitteleuropa. In den Wassermassen kamen fast 200 Menschen ums Leben. Doch es hätte noch schlimmer kommen können, zeigt eine neue Studie. So hätte es noch...