Lexikon
Abschreibung
die Erfassung des Aufwands, der durch die Entwertung von Gegenständen, besonders des Anlagevermögens, mitunter auch des Umlaufvermögens eines Betriebs, eintritt.
Abschreibungsgründe: 1. ruhender Verschleiß (z. B. durch Verwittern von Gebäuden); 2. Gebrauchsverschleiß (z. B. durch Abnutzung von Maschinen); 3. außerordentlicher Verschleiß (z. B. durch Brand, Unfälle); 4. Substanzabbau (bei Bodenschätzen); 5. Zeitablauf (z. B. bei Patenten und Heimfallbetrieben); 6. wirtschaftliche Überholung (Verringerung des Nutzwerts von Aggregaten durch Erfindung wirtschaftlicher arbeitender Anlagen); 7. Nachfrageverschiebungen, infolge deren eine Anlage nicht mehr ausgenutzt werden kann; 8. fallende Wiederbeschaffungspreise für das abzuschreibende Gut; 9. bilanz- und steuerpolitische Erwägungen, aufgrund derer die Abschreibungen höher angesetzt werden, als sie durch die unter 1. bis 8. genannten Gründe bedingt sind.
Abschreibungsmethoden: Die je Zeiteinheit (Jahr) in der Buchhaltung zu verrechnenden Abschreibungsbeträge können entweder nach Maßgabe der Inanspruchnahme der Anlagen (z. B. bei Kraftfahrzeugen nach gefahrenen km, bei Bodenschätzen nach abgebauten Mengen) oder nach Maßgabe der Zeit bemessen werden. Bei der Abschreibung nach der Zeit unterscheidet man Abschreibung mit gleichbleibenden, fallenden (arithmetisch oder geometrisch fallend, degressive Abschreibung) und steigenden Jahresbeträgen (progressive Abschreibung). Bei der Abschreibung für die Kostenrechnung wird der abzuschreibende Betrag nach den genannten Gründen möglichst genau auf die geplante Nutzungsdauer der Anlage verteilt (kalkulatorische Abschreibung); bei Preisschwankungen wird jeweils vom Wiederbeschaffungswert der Anlage abgeschrieben.
Für die einkommensteuerrechtliche Bilanz ist die Höhe der Abschreibung (Absetzung für Abnutzung [AfA]) durch Richtlinien in Prozentsätzen vom Anschaffungswert festgelegt.
Wissenschaft
Gefrierender Schneematsch verletzt Eisbär-Pfoten
Durch den Klimawandel herrschen in der hohen Arktis häufiger Bedingungen, unter denen Schnee und Eis zunächst antauen und dann wieder gefrieren. Dieser Wechsel ist ein Problem für die Eisbären: Der Schneematsch sammelt sich zwischen den Ballen ihrer Pfoten. Wenn er wieder gefriert, kann das Eis tiefe, blutende Schnitte...
Wissenschaft
Bunte Lebenswelt in der Ostsee
Bei farbenfrohen Riffen denkt jeder an die Südsee – aber auch in der Ostsee gibt es sie. Und sie beherbergen viele Arten von Tieren und Pflanzen. von FREDERIK JÖTTEN Rote und grüne Algen-Fächer schwingen sanft in der Strömung, dazwischen sitzen gelbe Schwämme, bunte Fische schwimmen umher. Welch vielfältige Bilder eine...
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Synonymwörterbuch
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Kleine Helden ganz groß
Goldfischer vom Zürichsee
Atme!
Sonne, Wärme, Dampf und Strom
Medizin nach Maß
Die Mär von den todbringenden Hornissen