Lexikon
albạnisch-orthodọxe Kirche
gehört zu den orthodoxen Kirchen des byzantinischen Ritus mit der Liturgiesprache Albanisch. Sie umfasst die Metropolie (Erzbistum) Tirana-Durrës mit den 3 Eparchien (Bistümern) Berat, Gjirokastra und Korça, seit 1950 zudem 2 Diözesen in den USA. Angaben über Mitgliederzahlen schwanken zwischen 160 000 und 420 000 Gläubigen. Die albanisch-orthodoxe Kirche führt ihre Entstehung auf die apostolischen Missionsreisen des 1. Jahrhunderts zurück. Durrës (griech. Dyrrachion) gilt als einer der ältesten Bischofssitze der Welt. 1929 erklärte sich die albanisch-orthodoxe Kirche für autokephal; 1937 kam es zur offiziellen Anerkennung der albanischen Autokephalie durch den Patriarchen Benjamin I. (1936–1946). Unter der sozialistischen Diktatur Enver Hoxhas erfuhr die albanisch-orthodoxe Kirche ab 1967 systematische Verfolgungen; nach dem endgültigen Regimewechsel 1991 wurde der griechisch-orthodoxe Metropolit Anastasios Yannulatos von Androussa (* 1929) zum Patriarchalexarchen für Albanien bestellt und 1992 zum Erzbischof von Tirana, Durrës, Elbasan und ganz Albanien mit Sitz in Tirana gewählt.
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