Lexikon
Ạsien
[ assyrisch açu, Sonnenaufgang]
Klima
Durch starke Ein- und Ausstrahlung im Binnenland werden heiße Sommer und strenge Winter hervorgerufen. Ausgedehnte winterliche Hochdruckgebiete im Innern und im Norden sowie sommerliche Tiefdruckgebiete in den inner-, vorder- und südasiatischen Binnenräumen verursachen in Süd- und Ostasien die im Winter meerwärts, im Sommer landeinwärts wehenden Monsunwinde. Monsunklima mit einem ausgeprägten Wechsel von Trocken- und Regenzeiten kennzeichnet die Küstenländer und Gebirgsränder im Süden und Osten. Im äußersten Südosten hat Asien Anteil am ständig feuchtheißen Tropenklima. Steppen- und Wüstenklima bestimmen den großen zentralasiatischen Trockengürtel und die Arabische Halbinsel. An den Westrändern Vorderasiens überwiegt subtropisches Mittelmeerklima. Der größte Teil Sibiriens und die nördliche Mandschurei haben ausgesprochen kontinentales Klima. Bei Ojmjakon im Nordosten Sibiriens liegt der Kältepol der Nordhalbkugel mit durchschnittlichen Tiefstwerten bis –69,8 °C und absolutem Minimum von –78 °C.
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