Lexikon
Ạsien
[ assyrisch açu, Sonnenaufgang]
Natur
Fast 1/4 der Gesamtfläche entfällt auf die subkontinentalen Halbinseln (Arabien, Indien) und Inseln. Nur 1/4 des Kontinents besteht aus Tiefland, über 1/6 liegt mehr als 2000 m ü. M. Ausgesprochener Tieflandcharakter herrscht vor allem im westlichen Sibirien. Zwischen alten Tafelländern im Süden (Arabien, Dekan) und der sibirischen Masse im Norden liegen tertiäre Faltengebirge, die gleichzeitig mit dem europäischen Alpenkörper entstanden sind. Sie schließen die meist abflusslosen Hochländer von Anatolien und Iran ein, scharen sich in mächtigen Gebirgsknoten (Armenien, Hochland von Pamir), erreichen ihre größte Höhe im Himalaya und biegen, durch tiefe Talschluchten voneinander getrennt, über Hinterindien nach Süden um; in Indonesien sind sie z. T. vom Meer überflutet. Tertiär sind auch die japanischen Inselbögen bis Kamtschatka. Der Himalaya, paläozoische Faltengebirge (Tian Shan, Altai) und die Schollen der sibirischen Masse (Khangai-, Jablonowyj- und Sajanisches Gebirge) schließen die innerasiatischen Hochländer (Tibet, Dsungarei) mit ihren Steppen und Wüsten (Tarimbecken, Gobi) ein. Asien ist häufig Schauplatz schwerer Naturkatastrophen (Erdbeben, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Taifune), die vor allem im Süden und Osten des Kontinents auftreten.
Wissenschaft
Akkus für die Tonne
Seit Kurzem gibt es Batterien, die biologisch abbaubar sind. Manche sind sogar essbar. Doch wie leistungsstark sind solche Zellen? Und wo lassen sie sich einsetzen? von ROLF HEßBRÜGGE Handelsübliche Batterien sind das Gegenteil von umweltverträglich: Sie bestehen in der Regel aus einem Stahlgehäuse. Darin schwappt ein Elektrolyt...
Wissenschaft
News der Woche 05.09.2025
Der Beitrag News der Woche 05.09.2025 erschien zuerst auf wissenschaft.de.