Lexikon
Bonaventụra
Pseudonym eines der Schwarzen Romantik zuzurechnenden Romanautors, hinter dem früher F. G. Wetzel, F. W. von Schelling oder C. Brentano vermutet wurde, der aber neueren Forschungen zufolge der Dramatiker F. W. Klingemann war. Der Roman „Nachtwachen. Von Bonaventura“ (1804) besteht aus einer Folge phantastisch-grotesker nächtlicher Episoden mit satirischen Spitzen gegen Klerus und Justiz. Romantik und idealistische Philosophie werden parodiert.
Wissenschaft
Rauchfrei durchs Leben
Je früher man mit dem Rauchen beginnt, desto größer der Schaden für Körper und Gehirn. Damit Kinder und Jugendliche gar nicht erst anfangen, braucht es Initiativen an Schulen – und Gesetzesänderungen. von CLAUDIA CHRISTINE WOLF Komm schon, ein Zug schadet nicht“, versucht Lisa ihre Freundin Vanessa vom Rauchen zu überzeugen. „Was...
Wissenschaft
Starken Keltinnen auf der Spur
Wenn griechische und römische Gelehrte über Kelten schreiben, betonen sie das ihnen eigenartig erscheinende Auftreten der Frauen. Historiker haben diesen antiken Quellen lange misstraut. Doch genetische Analysen untermauern nun deren Glaubwürdigkeit. von DAVID NEUHÄUSER Die Frauen Galliens gleichen den Männern nicht nur in ihrer...