Lexikon

Brandenburg

Wirtschaft und Verkehr

Rund die Hälfte des Landes wird landwirtschaftlich genutzt. Es überwiegen Sandböden mit Kartoffel-, Roggen-, Haferanbau und weiten Kiefernforsten; auf den fruchtbaren Böden der Uckermark und des Oderbruchs wird auch der Anbau von Weizen, Zuckerrüben und sogar Tabak betrieben; in den Niederungen überwiegt die Viehzucht; verbreitet sind auch Gemüseanbau (besonders um Berlin und im Spreewald) sowie Obstbau (Havelland). Rund 37% der Landesfläche sind bewaldet. Die seen- und waldreichen Landschaften werden als Erholungsgebiete genutzt und sind größtenteils unter Naturschutz gestellt.
Wichtigstes Industriegebiet ist das Umland von Berlin (Metall-, Maschinen- und Elektroindustrie). In der Niederlausitz dominiert der Braunkohlentagebau mit Kohlechemie und Energiegewinnung. Aufgrund der hohen Umweltbelastung wurden einige Braunkohlentagebaue stillgelegt; die Braunkohle wird heute fast ausschließlich zur Stromerzeugung eingesetzt. Maschinenbau, Textilindustrie und Glasherstellung blicken im Süden Brandenburgs auf eine lange Tradition zurück.
Das Verkehrsnetz (Autobahnen, Fernverkehrsstraßen, Eisenbahnstrecken, Wasserstraßen) ist ganz auf Berlin ausgerichtet. Auf dem Berliner Autobahn- und Eisenbahnring kann der Durchgangsverkehr die Stadt umfahren.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Wirtschaft und Verkehr
  5. Geschichte
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