Lexikon
chronisch obstruktive Lungenerkrankung
Abkürzung COPD für englisch chronic obstructive pulmonary disease, fortschreitende Verengung der Atemwege bei bestehender chronischer Bronchitis oder bei Lungenemphysem, gekennzeichnet durch chron. Husten, Auswurf und Atemnot; umgangssprachlich auch als „Raucherlunge“ bezeichnet, da die Hauptursache (90%) das Rauchen ist. Daneben kommen berufliche Belastungen mit Stäuben, allgemein Luftverschmutzung, häufige Atemwegserkrankungen in der Kindheit und selten eine erbliche Stoffwechselerkrankung (Alpha1-Antitrypsinmangel) als mögliche Auslöser hinzu. Zur Abklärung der Erkrankung und ihres Schweregrades dienen vor allem Lungenfunktionstests. Die wichtigste Maßnahme, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern und die Lebensqualität des Betroffenen zu verbessern, ist die Aufgabe des Rauchens und das Vermeiden von Passivrauchen. Außerdem stehen verschiedene Medikamente zur Behandlung zur Verfügung.
Wissenschaft
Die Krux mit der Anwendung
Apply or die!“, lautet eine Floskel, die auf eine eher ungeliebte Entwicklung im Forschungsbetrieb abzielt – „Wende an oder stirb!“ Sarkastisch steht sie für den zunehmenden Druck, dass die Wissenschaft möglichst Ergebnisse produzieren solle, die unmittelbar in konkrete Anwendungen münden können. Klar, das ist kein schlechtes...
Wissenschaft
Gesunde gehen schneller
Was die Geschwindigkeit beim Gehen über unsere Gesundheit verrät, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Wie schnell wir altern, hängt zum großen Teil von unseren Genen ab. Daneben haben aber auch unsere Ernährung sowie unser individueller Lebensstil einen maßgeblichen Einfluss auf den Alterungsprozess, wobei Art und Ausmaß der...