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LEXIKON

Demokrten

USA
die Anhänger der Democratic Party, einer der beiden großen politischen Parteien. Die Demokraten gingen im frühen 19. Jahrhundert aus der Partei der Demokratischen Republikaner hervor, nachdem diese die Abspaltung der Nationalen Republikaner überwunden und ihren Kandidaten A. Jackson ins Präsidentenamt gebracht hatte. Die Spaltung des Nordflügels von der südlichen Fraktion sowie der Sezessionskrieg führten zum jahrzehntelangen Legitimationsverlust der Partei, der das Stigma der Südstaatenloyalität anhaftete. Der gesellschaftliche Wandel im Gefolge der Industrialisierung und Massengesellschaft bewirkte spätestens seit den 1920er Jahren eine Veränderung in den Vorstellungen der Demokraten, sie griffen Forderungen der Arbeiterschaft auf und verlangten staatliche Maßnahmen im sozialen und wirtschaftlichen Bereich. In den 1960er Jahren profilierten sich die Demokraten unter den Präsidenten J. F. Kennedy und L. B. Johnson als Vorreiter der schwarzen Bürgerrechtsbewegung und des linksliberalen Sozialstaats. Die wirtschaftlichen Folgen brachten die Partei in Misskredit und führten 1980 zur bis 1993 andauernden republikanischen Herrschaft. Danach war der Demokrat B. Clinton bis 2001 Präsident der USA. 2008 konnte der demokratische Politiker Barack Obama die Präsidentschaftswahlen für sich entscheiden.
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