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LEXIKON

Entwicklungshilfe

Entwicklungszusammenarbeit
Entwicklungshilfe: Leistungen Deutschlands
http://stats.oecd.org/wbos/Index.aspx?DatasetCode=ODA_DONOR, Dollar-Durchschnittskurs aus http://fresenius-se.corporate-publications.com/de/konzernanhang/1.-grundlagen-12.html oder onvista Tageskurse http://waehrungen.onvista.de/kursliste.html?ID_CURRENCY_FROM=EUR=USD=96M
Öffentliche Leistungen der Bundesrepublik Deutschland an Entwicklungsländer (in Mio. Euro)
Jahröffentliche Leistungen
19803 896
19845 284
19885 417
19906 965
19926 416
19948 588
19965 997
19995 177
20005458
20015571
20025650
20036005
20046064
20058112
20068311
20078951
Alle Angaben bis 1990 beziehen sich auf das frühere Bundesgebiet.
Sammelbegriff für die von den entwickelten Ländern, den OPEC-Staaten und von internationalen Organisationen durchgeführten oder eingeleiteten Maßnahmen zur Überwindung der Unterentwicklung in Entwicklungsländern. Ansatzpunkte sind Maßnahmen der Wachstums-, Struktur- und Außenwirtschaftspolitik zur Steigerung des wirtschaftlichen Potenzials der Entwicklungsländer, in Grenzfällen auch humanitäre Hilfe zur Linderung akuter Not. Die Entwicklungshilfe ist nach der Art der Gewährung zu unterscheiden in Kapital- und Handelshilfe einerseits und staatliche und private Entwicklungshilfe andererseits. Die Industrieländer haben sich im Rahmen der Vereinten Nationen verpflichtet, 0,7% ihres Bruttonationaleinkommens als staatliche Entwicklungshilfe zu leisten, was nur von wenigen Ländern erreicht wird.
Die staatliche Kapitalhilfe ist zu unterscheiden nach Krediten und nicht rückzahlbaren Hilfen (ca. 90% der deutschen staatlichen Entwicklungshilfe sind nicht rückzahlbar) einerseits und gebundenen und ungebundenen Mitteln (ca. 80% der deutschen staatlichen Entwicklungshilfe sind ungebunden) andererseits. Zu den Maßnahmen der Handelshilfe zählen die im Zusammenhang mit der Schaffung einer neuen Weltwährungsordnung diskutierten Maßnahmen zur Stabilisierung der Exporterlöse durch die Einrichtung von Ausgleichslagern oder die von der EU eingeräumten Kredite und Zuschüsse bei einem starken Rückgang der Exporterlöse, aber auch Bevorzugung von Fertigwaren aus Entwicklungsländern. Private Maßnahmen der Entwicklungshilfe werden wegen ihres ambivalenten Charakters als Entwicklungshilfe vielfach angezweifelt.
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