Lexikon
Friedrich II.
Friedrich der GroßeKonflikt mit dem Vater
Friedrich geriet durch seine geistigen und künstlerischen Neigungen sowie durch den von seiner Mutter Sophie Dorothea begünstigten Plan einer Heirat mit einer englischen Prinzessin früh in Gegensatz zu seinem Vater. Nach der gescheiterten Flucht 1730 musste Friedrich der Enthauptung seines Helfers und Freundes beiwohnen und selbst eine Festungshaft in Küstrin verbüßen. Nach förmlicher Aussöhnung mit dem Vater schloss er 1733 die von diesem aus politischen Gründen (Verwandtschaft mit den Habsburgern) gewünschte Ehe mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern. Seit 1736 lebte Friedrich in Rheinsberg und widmete sich seinen geistigen Interessen. Er befasste sich mit der französischen Aufklärungsphilosophie, besonders mit Voltaire, den er als König 1750–1753 an seinen Hof zog. 1739 verfasste Friedrich die Schrift „Antimachiavell“, in der er erstmals seine Auffassung niederlegte, der Fürst habe „der erste Diener des Staates“ zu sein.
- Einleitung
- Konflikt mit dem Vater
- Preußen wird Großmacht
- Innenpolitik
- Schriftsteller und Musiker
Wissenschaft
Die Neuentdeckung unserer Nachbarwelt
Im Orbit, zu Land und in der Luft: Nie zuvor erforschten so viele automatische Späher die Geheimnisse des Mars. Auch China beteiligt sich mit einer komplexen Mission. von THORSTEN DAMBECK Was wird von den Ereignissen im Jahr 2021 bleiben? Womöglich erinnert man sich an den Sturm auf das US-Kapitol oder an die verheerende Flut im...
Wissenschaft
Ein Mond speit Feuer
Auf Jupiters Trabant Io brodeln rund 250 Vulkane in der schwefligen Landschaft. Werden sie von einem magmatischen Ozean gespeist?
Der Beitrag Ein Mond speit Feuer erschien zuerst auf wissenschaft.de.