Lexikon

Furcht erregende Hunnen

Furcht erregende Hunnen
Die zunehmend in römisches Reichsgebiet einbrechenden Hunnen charakterisiert der Geschichtsschreiber Ammanius Marcellinus (um 330-400) folgendermaßen:

"Die Hunnen ... sind von einer hemmungslosen Wildheit. Da sie in die Backen ihrer kleinen Kinder gleich nach der Geburt mit dem Messer tiefe Schnitte machen, so dass sich später wegen der kreuz und quer laufenden Narben kein Bartwuchs entwickeln kann, werden sie ohne Bartschmuck alt ...; sie sind fest und kräftig gebaut, haben feiste Nacken und sind abstoßend hässlich und widerwärtig, man könnte sie für zweibeinige wilde Tiere halten ... Niemals schützen sie sich durch irgendwelche Gebäude ... Sie umhüllen sich mit Leinwand oder mit Fellen aus Feldmäusen, die zusammengestückt sind ... Wie angenagelt bleiben sie auf ihren abgehärteten hässlichen Pferden ... Vor allem aber sind sie als schreckliche Gegner gefürchtet, weil sie aus der Ferne mit Wurfgeschossen kämpfen, die statt mit den üblichen Metallspitzen mit scharfen, überaus kunstreich angebrachten Knochen versehen sind. Aus der Nähe fechten sie mit kurzen Schwertern, ohne Rücksicht auf das eigene Leben;
und während die Feinde sich gegen ihre Hiebe zu wehren versuchen, werfen sie eine Art Schlinge aus gedrehten Lappen über sie, um so die Eingefangenen, die Widerstand leisten, am Reiten und Gehen zu hindern."
Irdischer Trabant: Heute beträgt die – aufgrund seiner elliptischen Bahn schwankende – Entfernung des Mondes 363.300 bis 405.500 Kilometer. Das war nicht immer so, denn der Abstand vergrößert sich seit Milliarden von Jahren. Das Foto machte NASA-Astronaut Jeff Williams an Bord der Internationalen Raumstation am 18. August 2016 rund 400 Kilometer über dem Atlantik.
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In der Frühzeit der Erde verging ein Tag wesentlich schneller als heute, und der Mond kreiste näher um unseren Planeten. Nun ließ sich dies mithilfe von afrikanischen Sedimenten bis in die ferne Vergangenheit nachvollziehen. von THOMAS BÜHRKE Bei drei Apollo- und zwei Lunochod-Missionen wurden auf dem Mond Retroreflektoren...

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