Lexikon

galvnische Elemnte

[
nach L. Galvani
]
elektrochemische Stromquellen, die elektrischen Strom abgeben können, ohne dass sie geladen werden müssen. Jedes galvanische Element enthält zwei Stäbe oder Platten aus verschiedenen elektrischen Leitern (z. B. Zink und Kohle), die Elektroden. Diese tauchen in eine Salzlösung (Elektrolyt), die durch Ionenwanderung (Elektrolyse) den Strom leitet. Werden die aus dem Elektrolyten herausragenden Elektroden mit einem Stromverbraucher (z. B. Glühlampe) verbunden, so fließt ein Strom. Die bei fließendem Strom zwischen den Polen herrschende Spannung von 12 Volt heißt Klemmenspannung. Benutzt man z. B. Zink- und Kohleelektroden, so entsteht diese Spannung dadurch, dass vom Zink mehr positive Ionen in den Elektrolyten übergehen als von der Kohle. Im Zink sind also gegenüber der Kohle überschüssige Elektronen vorhanden, die durch den angelegten Draht hinüberfließen können.
Eines der frühesten brauchbaren galvanischen Elemente war das Daniellsche Element; es besteht aus einer Zinkelektrode, die in verdünnte Schwefelsäure, und einer Kupferelektrode, die in Kupfersulfatlösung taucht; es liefert 1,1 Volt Spannung und findet heute noch bei Hausklingelanlagen Verwendung. Schaltet man mehrere Elektroden hintereinander, indem man jeweils den +-Pol des einen mit dem -Pol des anderen verbindet, so erhält man eine Batterie. Ihre Spannung ist gleich der Summe der Spannungen der einzelnen galvanischen Elemente. In Trockenelementen (für Taschenlampen u. Ä.) ist der Elektrolyt eine feuchte Paste aus verdickter Salmiaklösung.
Wohlbefinden
Wissenschaft

Globale Erhebung des Wohlbefindens

Was trägt dazu bei, dass Menschen ein erfülltes Leben führen? Dieser Frage widmet sich eine neue Studie zum menschlichen Wohlbefinden, die Befragungsdaten von mehr als 200.000 Menschen aus 22 Ländern der Welt erhoben hat. Die Ergebnisse der „Global Flourishing Study“ bestätigen, dass Faktoren wie Arbeit, Bildungsstand, Ehe und...

Orcas
Wissenschaft

Den Weißen Hai entthront

Seit Steven Spielbergs Film in den 1970er-Jahren gilt der Weiße Hai als Schrecken der Meere: grausam, gefährlich, übermächtig. Doch nun ist er selbst zum Gejagten geworden. von BETTINA WURCHE Weiße Haie sind nicht mehr die Top-Prädatoren vor der südafrikanischen Küste. Sie sind nun selbst die Gejagten – von Schwertwalen, die es...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon