Lexikon

Geldmarkt

der Teil des Kreditmarkts, an dem kurz- und mittelfristiges Leihgeld bis zu einem Jahr gehandelt wird; z. B. Tagesgeld (tägliche Kündigung), Monats- (z. B. Ultimo-Geld) und Dreimonats-Kredite, kurzfristige Personal- und Realkredite und Wechselkredite (einschließlich Akzept- und Rembourskredit). Wesensmerkmal des freien Geldmarkts sind heftige Zinsschwankungen. Die Transaktionen am Geldmarkt dienen der Sicherung der Liquidität der Banken und der Wirtschaft. Wichtigster Referenzzinssatz für den Eurogeldmarkt ist der 1999 eingeführte Euribor. Die verschiedenen Euribor-Sätze geben an, zu welchen Zinssätzen sich die europäischen Banken für eine bestimmte Periode untereinander Geld leihen. In Abgrenzung zum Geldmarkt bezeichnet der Kapitalmarkt den Markt für mittel- und langfristige Gelder.
Wissenschaft

Rätselhafter Kernzerfall

Kernphysikern gelang die Vermessung einer extrem seltenen Zerfallsart von Atomkernen. Doch die Ergebnisse werfen Fragen auf. von DIRK EIDEMÜLLER Wenn Atomkerne radioaktiv zerfallen oder von hochenergetischen Teilchen getroffen werden, geraten sie meist in einen angeregten Zustand, fallen jedoch schnell wieder in den Grundzustand...

Mann, Universum, klein
Wissenschaft

Kontroverse Quantenrealität

Gespenstische zeitlose Beziehungen regieren das Universum – und stellen die Existenz der gewohnten Welt grundsätzlich infrage. von RÜDIGER VAAS Der österreichische Teilchenphysiker Reinhold Bertlmann hatte seit seiner Studentenzeit die Angewohnheit, stets zwei Socken unterschiedlicher Farbe zu tragen. Bog er um eine Ecke, sah ein...

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