Lexikon

Geldmarkt

der Teil des Kreditmarkts, an dem kurz- und mittelfristiges Leihgeld bis zu einem Jahr gehandelt wird; z. B. Tagesgeld (tägliche Kündigung), Monats- (z. B. Ultimo-Geld) und Dreimonats-Kredite, kurzfristige Personal- und Realkredite und Wechselkredite (einschließlich Akzept- und Rembourskredit). Wesensmerkmal des freien Geldmarkts sind heftige Zinsschwankungen. Die Transaktionen am Geldmarkt dienen der Sicherung der Liquidität der Banken und der Wirtschaft. Wichtigster Referenzzinssatz für den Eurogeldmarkt ist der 1999 eingeführte Euribor. Die verschiedenen Euribor-Sätze geben an, zu welchen Zinssätzen sich die europäischen Banken für eine bestimmte Periode untereinander Geld leihen. In Abgrenzung zum Geldmarkt bezeichnet der Kapitalmarkt den Markt für mittel- und langfristige Gelder.
Erz, Meer, Meeresgrund
Wissenschaft

Erzrausch am Meeresgrund

Der Umstieg auf saubere Energie hat in den Minen an Land schmutzige Konsequenzen. Wie sieht es beim Tiefseebergbau aus? von Martin Angler Sie liegen auf ausgedehnten Sandflächen und warten darauf, eingesammelt zu werden: faustgroße Gesteinsbrocken, die schwarzen Trüffeln ähneln. Diese Manganknollen sind seit Millionen von Jahren...

Zwei Tanks mit Ammoniak auf einem Feld
Wissenschaft

Dünger aus der Luft

In der Landwirtschaft kommen große Mengen stickstoffhaltigen Düngers zum Einsatz. Ein wichtiger Rohstoff für diesen Dünger ist Ammoniak. Um die Herstellung dieser Chemikalie nachhaltiger zu gestalten, hat ein Forschungsteam nun ein neuartiges Netzgewebe entwickelt, das Stickstoff aus der Luft einfangen und in Ammoniak verwandeln...

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