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LEXIKON

Gironella

[
xiroˈnɛlja
]
José María, katalanischer Erzähler, * 31. 12. 1917 Darníus, Gerona,  3. 1. 2003 Barcelona; Romane über den Spanischen Bürgerkrieg („Die Zypressen glauben an Gott“ 1953, deutsch 1957; „Reif auf Olivenblüten“ 1961, deutsch 1963; „Der Friede ist ausgebrochen“ 1966; „Condendados“ 2 Bände 1971); außerdem Werke, in denen sich Eindrücke von seinen zahlreichen Reisen spiegeln, u. a. „El escándalo de la tierra santa“ 1977.
  • Erscheinungsjahr: 1953
  • Veröffentlicht: Spanien
  • Verfasser:
    Gironella
    , José Maria
  • Deutscher Titel: Die Zypressen glauben an Gott
  • Original-Titel: Los cipreses creen en dios
  • Genre: Roman
Der in Barcelona erscheinende Roman »Die Zypressen glauben an Gott« ist der erste Teil von José Maria Gironellas (* 1917) Trilogie über die sozialpolitische Entwicklung Spaniens während der Zeit der Republik (1931-1936), des Bürgerkriegs (1936-1939) und der Nachkriegsjahre. 1961 erscheint »Eine Million Tote«, 1966 »Der Friede ist ausgebrochen«. Im ersten Teil der Trilogie erzählt der Autor die Geschichte seines Landes an dem exemplarischen Schicksal einer spanischen Familie. Der christlich-konservative Autor entwirft dabei ein weitgehend unparteiisches Bild von einer zerrissenen Gesellschaft. Das spannende Werk zählt zu den meistgelesenen spanischen Romanen.
Die deutsche Übersetzung erscheint 1957.
  • Erscheinungsjahr: 1961
  • Veröffentlicht: Spanien
  • Verfasser:
    Gironella
    , José María
  • Deutscher Titel: Reif auf Olivenblüten
  • Original-Titel: Un millón de muertos
  • Genre: Roman
Mit »Reif auf Olivenblüten« liegt nach »Die Zypressen glauben an Gott« (1953) der zweite Teil der großen Romantrilogie von José María Gironella (* 1917) über den Spanischen Bürgerkrieg vor. Am Schicksal einer Familie aus dem mittleren Bürgertum zeigt Gironella in dieser Trilogie die Entwicklung Spaniens vom Beginn der Zweiten Republik 1931 bis zum Sieg des Franco-Faschismus 1939 auf. In dem 800 Seiten starken Roman »Reif auf Olivenblüten« treten die Mitglieder der Familie Alvear allerdings in den Hintergrund. Dafür macht der Autor am Beispiel von 150 historischen und 180 erfundenen Gestalten die Gräuel und Auswirkungen des Bürgerkriegs sichtbar. »Was war der Sinn dieses makabren Spiels?« fragt einmal der Domherr Francisco, der oft als Sprachrohr des Autors fungiert. »Einige nannten sich Priester des Allgemeinwohls und schossen unter dem Zeichen von Hammer und Sichel auf X; andere hielten sich für Buchhalter des Heiligen Geistes und schossen im Schein der Kerzen und unter dem Zeichen des Kreuzes auf Z.«
Die deutsche Übersetzung des Romans erscheint 1963. 1966 erscheint der dritte und letzte Teil der Trilogie, »Der Friede ist ausgebrochen«.
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