Lexikon

Haas

Georg Friedrich, österreichischer Komponist, * 16. 8. 1953 Graz; widmet sich der Überwindung des Halbtonsystems; zahlreiche Werke mit Mikrointervallen und neuen Intervallteilungen; gehört zu den bedeutendsten österreichischen Komponisten der Moderne; schreibt Bühnenwerke (Kammeroper „Nacht“ 1998; „Melancholia“ 2006/07), Orchesterwerke (Violinkonzert 1998; Klavierkonzert 2007), Kammer- und Klaviermusik (7 Streichquartette 1997–2011) und Vokalwerke; von seiner Auseinandersetzung mit der musikalischen Vergangenheit zeugen Werke wie „7 Klangräume“ (2005, Dialog mit Wolfgang Amadeus Mozart) oder das Cellokonzert (2003/04, Dialog mit Ludwig van Beethoven).
Rekonstruktion eines Grabes mit Grabbeigaben
Wissenschaft

Im Zentrum der frühen Kelten-Dynastien standen Frauen

Die Kelten lebten einst in weiten Teilen West- und Mittelosteuropas. Die Eliten ihrer Gesellschaften wurden dabei offenbar von Frauen dominiert, wie Archäologen anhand von DNA-Spuren aus Grabhügeln in Baden-Württemberg herausgefunden haben. Die Macht war demnach in matrilinearen Dynastien organisiert. Die Ergebnisse geben...

Text
Wissenschaft

Willkommen in Absurdistan

Zwei berühmte Naturforscher, Isaac Newton und Charles Darwin, habe ihre eigenen großen Einsichten nicht voller Überzeugung bejubelt, sondern sie als absurd bezeichnet. Newton kam es absurd vor, dass die von ihm postulierte Schwerkraft etwa zwischen Mond und Erde gravitätisch wirken sollte, obwohl sich zwischen den Himmelskörpern...

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