Lexikon

Herd

allgemein
eine Feuerstätte, die für die Zubereitung von Speisen oder in der Metallurgie zum Schmelzen von Metallen dient; ursprünglich eine schüsselförmige Vertiefung im Boden, später mit einer Einfassung aus Steinen, dann gemauert und durch gusseiserne Platten (Herdplatten) nach oben abgedeckt; schließlich als Benennung auch für die Kochgeräte mit Gas und Elektrizität als Heizmittel.
In Industrieöfen, z. B. Schmelzöfen oder Puddelöfen, ist der Herd meist diejenige muldenförmige Stelle, die die Speis, d. h. die Schmelze, aufnimmt und in der sich der metallurgische Vorgang abspielt.
Frau, Ferne, Vergessen
Wissenschaft

Der Sinn des Vergessens

Es ist lästig, sich an etwas nicht erinnern zu können. Aber dass wir nicht alles im Gedächtnis behalten, ist eine lebenswichtige Leistung des Gehirns. von rolf heßbrügge Versäumte Termine, Versagen in Prüfungen, geistiger Verfall – Vergesslichkeit ist gefürchtet. Dabei hat es auch eine gute Seite, dass der Mensch vergessen kann:...

alter Mann hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Hände
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Gene haben mehr Einfluss auf Gicht als der Lebensstil

Gicht wird häufig als Wohlstandskrankheit und Folge einer ungesunden Ernährung betrachtet. Doch statt Lebensstil bestimmen viel mehr die Gene darüber, ob eine Person an Gicht erkrankt, wie eine aktuelle Studie zeigt. Die Forschenden haben zahlreiche zuvor unbekannte genetische Varianten identifiziert, die an der schmerzhaften...

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