Lexikon

ibroamerikanische Musik

lateinamerikanische Musik

Argentinien

Das volkstümliche Instrumentarium enthält neben Umformungen europäischer Instrumente noch einige Klangwerkzeuge indianischen Ursprungs (z. B. die Qenaflöte). In das 18. Jahrhundert fiel die Blüte der kreolischen Tanz- und Gesangsmusik, aber auch der Kirchenmusik unter spanischem Einfluss. Namhafte Komponisten waren Domenico Zipoli (* 1688,  1726) und José Antonio Picazzarri (* 1769,  1843). Eine eigentliche nationale Kompositionsschule gibt es aber erst seit dem 19. Jahrhundert. 1920 kam es zur Bildung eines „Grupo Renovación“ mit Komponisten wie Juan José Castro (* 1895,  1968) und Juan Carlos Paz (* 1897,  1972). Internationale Anerkennung fanden im 20. Jahrhundert die Komponisten A. Ginastera, M. Kagel, M. Davidovsky und G. Gandini. Der Tango eroberte in den 1920er Jahren Europa und erlebt neuerdings wieder eine Hochkonjunktur. Seine bedeutendsten Vertreter waren der Sänger Carlos Gardel (* 1887,  1935) und der Bandoneonvirtuose Astor Piazzolla (* 1921,  1992).
  1. Einleitung
  2. Argentinien
  3. Bolivien
  4. Brasilien
  5. Chile, Kolumbien
  6. Mittelamerika
  7. Kuba
  8. Mexiko
  9. Nicaragua, Paraguay
  10. Peru, El Salvador
  11. Uruguay, Venezuela
Röntgenbild eines Kristalls
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