Lexikon
Idọl
Kunstgeschichte
Bezeichnung für vorwiegend menschengestaltige Kleinplastik ohne individuelle Züge; seit dem späten Paläolithikum bekannt (u. a. in Gönnersdorf, Kostjenki, Willendorf), dann bei frühen Ackerbauvölkern Vorderasiens und im Südosten Europas verbreitet; während der Bronzezeit vor allem in der Ägäis, wo die Idole teils als Götter, teils als Anbetende identifizierbar sind.
Wissenschaft
Neuen Viren auf der Spur
Um potenziell für den Menschen gefährliche Viren aus dem Tierreich frühzeitiger zu identifizieren, haben Forschende einen neuen Ansatz entwickelt: Mit Hochleistungsrechnern haben sie die genetischen Informationen verschiedener Wirbeltiere durchforstet und erhoben, mit welchen Viren diese jeweils infiziert waren. Dabei stießen sie...
Wissenschaft
Die Stadt als Rohstoff-Mine
Die Rohstoffe vieler Häuser und Autos landen nach deren Lebensende auf dem Müll. Forscher wollen die wertvollen Materialien zurückgewinnen. von MARTIN ANGLER Alle Labors sind kalt, weiß und steril? Von wegen. Die Wohnung Nr. 270 im Schweizer Städtchen Dübendorf ist lichtdurchflutet und hat warme Holzböden mit flauschigen...