Lexikon
Infektiọn
[
lateinisch
]das Eindringen pflanzlicher oder tierischer Krankheitserreger in den Körper durch Berührung (Kontaktinfektion), Mund (Schmier- und Nahrungsinfektion), Einatmung (Inhalationsinfektion, Tröpfcheninfektion), Insektenstiche, Wunden (Wundinfektion) u. a. Der Körper ist ursprünglich gegen viele Erreger abwehrbereit, so dass es nicht zum Krankheitsausbruch kommt (latente, stumme Infektion) oder nur zu leichten, uncharakteristischen Erscheinungen (abortive Infektion). Ist diese Abwehrbereitschaft jedoch nicht vorhanden oder gestört, so vermehren sich die Erreger im Organismus und führen zu körperlichen Reaktionen, die sich als Infektionskrankheit äußern. Die Zeit, die vom Eindringen der Erreger bis zum ersten Auftreten der Krankheitszeichen verstreicht, ist für jede Krankheit von charakteristischer Dauer (Inkubationszeit). Gegenmaßnahmen gegen Infektionen sind: 1. Schutzimpfungen zur Erhöhung der Abwehrkräfte des Körpers gegen die Infektionskrankheiten; 2. Beseitigung der Infektionsquellen durch Isolierung der Kranken und durch Desinfektion. Diese Maßnahmen sind z. T. gesetzlich vorgeschrieben und werden durch die Gesundheitsämter veranlasst und überwacht.
Wissenschaft
Umleitung für Licht und Lärm
Tarnkappen und Tarnmäntel gehören eigentlich ins Reich von Märchen und Science-Fiction-Geschichten. Doch mit sogenannten Metamaterialien lassen sie sich tatsächlich realisieren. Und die künstlich geschaffenen Werkstoffe ermöglichen noch mehr bizarre Effekte. von REINHARD BREUER Der Begriff „meta“ ist griechisch und bedeutet „...
Wissenschaft
Wie Mathematiker ihre Reputation aufpolieren
Publikationen und Zitierungen entscheiden in der Wissenschaft oft darüber, wer begehrte Stellen oder Fördermittel bekommt und welche Universitäten in Rankings weit oben landen. Doch diese Kennzahlen lassen sich leicht manipulieren: So genannte Raubjournale veröffentlichen Forschungsarbeiten ungeprüft gegen Geld und betrügerische...