Lexikon

Investitiọn

[
lateinisch
]

Betriebliche Investition

Betriebswirtschaftlich bedeutet Investition die Verwendung liquider Mittel für den Erwerb von Teilen des Sach- oder Finanzvermögens. Unterschieden werden: 1. Bruttoinvestition, der nicht den Haushalten, sondern hauptsächlich den Beständen der Unternehmen zugeflossene Teil der Produktion: der Wert der Bestandsveränderungen an dauerhaften Gütern (Lebensdauer länger als ein Jahr) und Anlagen (Anlageinvestition) sowie an Vor-, Halbfertig- und Fertigprodukten (Vorrats- oder Lagerinvestition). – 2. Reinvestition, Ersatzinvestition, der Ersatz für Bestandsminderungen infolge Abnutzung, Verschleiß u. Ä. (Abschreibungen). – 3. Nettoinvestition, die Bruttoinvestition abzüglich Reinvestition, d. h. die die reine Ersatzinvestition über- (Zusatzinvestition) oder unterschreitende Investition (versäumte Reinvestition). Allgemein betrachtet, sind Investitionen Bestandsveränderungen an Produktivgütern.
  1. Einleitung
  2. Investitionsarten
  3. Wirkungen von Investitionen
  4. Bestimmungsfaktoren für Investitionen
  5. Investitionen und Konjunktur
  6. Betriebliche Investition
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