Lexikon

Iran

Bevölkerung

Knapp zwei Drittel des Landes sind so gut wie unbewohnt; nur noch wenige Nomaden durchstreifen die Trockengebiete. Die Bevölkerung konzentriert sich im kaspischen Küstentiefland, um die Hauptstadt Teheran und in den westlichen Bergländern.
Iran: Frauen beim Gebet
Frauen beim Gebet
Iranische Frauen, traditionell gekleidet, beten auf dem Masala-Platz in Teheran.
Nur etwa die Hälfte der Einwohner sind Perser (Irani). Größte Minderheit sind mit über 20% der Gesamtbevölkerung die türkischsprachigen Aserbaidschaner (Aseri), die vorwiegend im Nordwesten leben. Südöstlich des Kaspischen Meeres sind noch über 1 Mio. Turkmenen ansässig. Araber leben im Grenzland zum Irak und an der Küste des Persischen Golfs. Ferner gibt es etwa 5 Mio. Kurden, deren Hauptwohngebiet im nördlichen Teil des Sagrosgebirges und in der Provinz Kurdistan liegt, die Luren und Bachtiaren im zentralen Sagrosgebirge, die Gilaki im kaspischen Tiefland sowie die Belutschen im ostiranischen Grenzgebiet.
Iran ist das einzige muslimische Land, in dem der schiitische Islam Staatsreligion ist. Zum sunnitischen Glauben bekennen sich die meisten Kurden, die Araber, Belutschen und Turkmenen. Die größte nicht-muslimische Minderheit stellen die Christen, vor allem Armenier. Verfolgungen ausgesetzt sind seit der islamischen Revolution die Anhänger des Bahaismus.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Trockenheißes Klima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
  7. Geschichte
    1. Frühe Reiche
    2. Islamisierung, Safawiden und Kadscharen
    3. Schah-Regime und islamische Revolution
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