Lexikon

Iran

Natur und Klima

Iran.sgm
Offizielle Bezeichnung:
Islamische Republik Iran
KFZ-Kennzeichen:
IR
Fläche:
1 745 150 km2
Einwohner:
74,8 Millionen
Hauptstadt:
Teheran
Zeitzone:
Mitteleuropäische Zeit +2,5 Stunden
Amtssprache(n):
Persisch [Farsi]
Staatsform:
Islamische Republik
Nationalfeiertag:
11.02.
Währung:
1 Rial (RI.) = 100 Dinars
Den größten Teil des Landes machen unwegsame Gebirge und hoch gelegene, wüstenhafte Becken aus. Das gesamte Gebiet ist stark erdbebengefährdet, denn hier stoßen verschiedene Kontinentalplatten aneinander. Das letzte große Erdbeben 2003 kostete 35 000 Menschen das Leben und zerstörte die südiranische Stadt Bam.
Das zentrale Hochland wird von zwei mächtigen Hochgebirgssystemen umrahmt: im Norden dem über 5600 m aufragenden Elburs und dem Koppeh Dagh an der Grenze zu Turkmenistan; die Südwestflanke bildet das lang gezogene Sagrosgebirge. Beide Gebirgszüge laufen im Nordwesten im gebirgigen Hochland von Aserbaidschan zusammen. Die Wüsten und Steppen des dünn besiedelten, durchschnittlich 1500 m hohen Hochlands sind Bestandteil des großen subtropischen Trockengürtels der Alten Welt. Es umfasst im Norden die abflusslose Salztonwüste Kavir (Große Salzwüste) und weiter südöstlich die von Salzsümpfen durchzogene Sand- und Steinwüste Lut. Die Grenze zu Afghanistan und Pakistan im Osten bilden einzelne Bergländer.
Zu den wenigen Gunsträumen des Landes gehören neben den Gebirgstälern und den Randgebieten des Hochlandes das schmale, dicht bewaldete Küstentiefland am Kaspischen Meer und der kleine iranische Anteil an Mesopotamien im Südwesten. Die Küstenregionen am Persischen Golf und am Golf von Oman sind dagegen trocken und vegetationsarm.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Trockenheißes Klima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
  7. Geschichte
    1. Frühe Reiche
    2. Islamisierung, Safawiden und Kadscharen
    3. Schah-Regime und islamische Revolution
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