Lexikon
Loest
Erich, Pseudonyme Hans Walldorf und Waldemar Naß, deutscher Schriftsteller, * 24. 2. 1926 Mittweida, Sachsen; schrieb zunächst im Stil des sozialistischen Realismus und war Funktionär des DDR-Schriftstellerverbandes; 1957–1964 wegen Kritik an der SED-Führung in Haft; schrieb danach Kriminalromane und verarbeitete seine politischen Erfahrungen in regimekritische Arbeiten; wechselte 1981 in die Bundesrepublik Deutschland, wo er besonders mit Romanen über den Alltag im real existierenden Sozialismus Erfolg hatte. Werke: „Jungen, die übrig blieben“ 1950; „Der Abhang“ 1968; „Schattenboxen“ 1973; „Völkerschlachtdenkmal“ 1984; „Nikolaikirche“ 1995; „Gute Genossen“ 1999; „Sommergewitter“ 2005; „Löwenstadt“ 2009; autobiografische Texte: „Durch die Erde ein Riss“ 1981; „Die Stasi war mein Eckermann“ 1991; „Man ist ja keine Achtzig mehr“ 2011; auch Hörspiele und Drehbücher für Fernsehen und Kino.
Wissenschaft
Warum die Erreger der Pest wiederholt ausstarben
Das Pestbakterium Yersinia pestis hat in den letzten Jahrtausenden immer wieder große Teile der Menschheit getötet. Möglich machte das offenbar ein einziges Gen im Erbgut des Pesterregers, mit dem sich die verschiedenen Stämme des Bakteriums über viele Jahrhunderte hinweg anpassen und überleben konnten, wie Forschende...
Wissenschaft
Warum Immuntherapien anfälliger für Infektionen machen
Immuntherapien gegen Krebs zielen darauf, das körpereigene Immunsystem gegen die Tumorzellen zu aktivieren. Zu den Nebenwirkungen zählt allerdings neben einem erhöhten Risiko für Autoimmunerkrankungen auch eine gesteigerte Anfälligkeit für Infekte. Ein Forschungsteam hat nun eine mögliche Erklärung für diesen unerwünschten Effekt...