Lexikon

Mark Twain

[
-ˈtwɛin
]
Twain, Mark
Mark Twain
Pseudonym für Samuel Langhorne Clemens (das Pseudonym bedeutet „Marke zwei“ [zwei Faden Wassertiefe]) und bezieht sich auf die Zeit zwischen 1857 und 1861, die Mark Twain als Lotse auf dem Mississippi verbrachte), US-amerikanischer Schriftsteller, * 30. 11. 1835 Florida, Mo.,  21. 4. 1910 Redding, Conn.; war Drucker, Goldgräber und Reporter; schrieb anfangs humoristisch-realistische Reiseberichte und Satiren und begründete seinen Weltruf mit seinen Erzählungen von den Erlebnissen der Knaben „Tom Sawyer“ (1876, deutsch 1876) und „Huckleberry Finn“ (1884, deutsch 1890), in denen er Erinnerungen an die eigene abenteuerliche Jugend am Mississippi verwertete. Im Spätwerk überwiegen Besorgnis über den wachsenden Materialismus seiner Zeit und Verbitterung durch persönliche Schicksalsschläge. Weitere Werke: „Leben auf dem Mississippi“ 1883, deutsch 1888; „Ein Yankee am Hofe des Königs Artus“ 1889, deutsch 1923; „Der geheimnisvolle Fremde“ (postum) 1916, deutsch 1921; Gesammelte Werke, 10 Bände, 1985.
Wissenschaft

Osterinsel: Doch kein Bevölkerungskollaps?

Überschritt die Bevölkerung die Tragfähigkeit der kleinen Insel und brach deshalb ein? Dieser Vermutung widersprechen nun Studienergebnisse, wonach die Population der Osterinsel wohl stets bescheiden blieb. Die neue Einschätzung der einst landwirtschaftlich genutzten Flächen legt nahe, dass es nur maximal 4000 Inselbewohner gab...

Röhrenwürmer
Wissenschaft

Tierisches Leben unter dem Meeresboden

Unter der Lavakruste des Meeresbodens rund um hydrothermale Schlote tummelt sich mehr Leben als bislang angenommen. In Hohlräumen der Kruste haben Forschende zahlreiche Meerestiere entdeckt, darunter ausgewachsene sesshafte Röhrenwürmer sowie mobile Tiere wie Würmer und Schnecken. Die Entdeckung deutet auf bisher unbekannte...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch