Lexikon
Mẹder
indoiranisches Volk im westlichen Teil des alten Persien, erstmals 836 v. Chr. in assyrischen Inschriften erwähnt; bis zum 7. Jahrhundert v. Chr. Untertanen des assyrischen Reichs, dann Aufstieg der Meder zur Großmacht im Vorderen Orient. Kyaxares der Große reformierte das Heer und zerschlug 618– 608 v. Chr. im Bund mit Babylonien die Vorherrschaft Assyriens (612 v. Chr. Eroberung von Ninive), unterwarf große Teile des Iran, eroberte Armenien und drang weit in Kleinasien ein. Hauptstadt des Reichs war Ekbatana (heute Hamadan). Sein Nachfolger Astyages unterlag 550 v. Chr. den Persern unter Kyros II.
Wissenschaft
Trias-Jura-Aussterben durch Kälte statt Hitze
Was steckte hinter dem großen Massenaussterben vor rund 202 Millionen Jahren, das die Ära der Dinosaurier einläutete? Bisher wurde dafür eine globale Erwärmung im Zuge von intensivem Vulkanismus verantwortlich gemacht. Doch neue Studienergebnisse lassen nun vermuten, dass plötzliche vulkanische Winter den terrestrischen Lebewesen...
Wissenschaft
Wie Fledermäuse Zusammenstöße vermeiden
Fledermäuse können in großen Schwärmen aus tausenden Tieren auf engem Raum fliegen, ohne dabei in der Luft zusammenzustoßen. Wie ihnen das gelingt, haben nun Biologen herausgefunden. Demnach passen die Tiere sowohl ihre Flugbewegungen als auch die Rufe ihrer Echoortung an die herausfordernde Situation beim abendlichen...