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LEXIKON

Mder

indoiranisches Volk im westlichen Teil des alten Persien, erstmals 836 v. Chr. in assyrischen Inschriften erwähnt; bis zum 7. Jahrhundert v. Chr. Untertanen des assyrischen Reichs, dann Aufstieg der Meder zur Großmacht im Vorderen Orient. Kyaxares der Große reformierte das Heer und zerschlug 618 608 v. Chr. im Bund mit Babylonien die Vorherrschaft Assyriens (612 v. Chr. Eroberung von Ninive), unterwarf große Teile des Iran, eroberte Armenien und drang weit in Kleinasien ein. Hauptstadt des Reichs war Ekbatana (heute Hamadan). Sein Nachfolger Astyages unterlag 550 v. Chr. den Persern unter Kyros II.
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