Lexikon
Mẹder
indoiranisches Volk im westlichen Teil des alten Persien, erstmals 836 v. Chr. in assyrischen Inschriften erwähnt; bis zum 7. Jahrhundert v. Chr. Untertanen des assyrischen Reichs, dann Aufstieg der Meder zur Großmacht im Vorderen Orient. Kyaxares der Große reformierte das Heer und zerschlug 618– 608 v. Chr. im Bund mit Babylonien die Vorherrschaft Assyriens (612 v. Chr. Eroberung von Ninive), unterwarf große Teile des Iran, eroberte Armenien und drang weit in Kleinasien ein. Hauptstadt des Reichs war Ekbatana (heute Hamadan). Sein Nachfolger Astyages unterlag 550 v. Chr. den Persern unter Kyros II.
Wissenschaft
Hirn-Immunsystem fördert Rückfälle in die Drogensucht
Drogen wie Kokain verändern tiefgreifend unser Gehirn. Wer einmal süchtig war, verspürt bei Entzug ein starkes Verlangen nach dem Rauschmittel. Eine Studie an Ratten zeigt nun, dass dabei offenbar die Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eine wichtige Rolle spielen. Diese bauen während des Kokainentzugs Stützzellen im...
Wissenschaft
Alkoholkonsum bei Tieren häufiger als gedacht?
Torkelnde Elefanten, unkoordinierte Affen und desorientierte Elche – im Internet kursieren zahlreiche Videos von betrunkenen Tieren. Dennoch galt Alkoholkonsum im Tierreich bislang eher als eine Ausnahme. Eine neue Studie argumentiert nun, dass Ethanol seit Jahrmillionen in den meisten Ökosystemen natürlich vorkommt, vor allem in...