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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

einstellen

ein|stel|len
V.
1, hat eingestellt
I.
mit Akk.
1.
etwas e.
a)
(zum Aufbewahren) hineinstellen;
das Auto e. (in die Garage); Bücher e. (in den Schrank, ins Regal)
b)
beenden, damit aufhören;
die Zahlungen, das Rauchen e.; das Verfahren wurde eingestellt
c)
in eine bestimmte Stellung bringen;
das Fernrohr e.; eine Skala e.; den Kompass e.
d)
so einrichten, dass etwas Bestimmtes erreicht wird;
das Radio laut, leise e.; das Fernglas scharf e.
e)
etwas auf etwas e.
etwas auf etwas richten;
das Fernglas auf ein Ziel, einen Punkt e.
f)
Sport
noch einmal erreichen;
einen Rekord e.
2.
jmdn. e.
a)
in Dienst nehmen;
Arbeitskräfte e.; noch einen Gehilfen e.
b)
Med., ugs.
bei jmdm. die richtige Dosierung eines Medikaments ermitteln und diese verordnen
II.
refl.
sich e.
1.
kommen, zur Stelle sein;
er stellte sich pünktlich um vier Uhr ein; der Winter hat sich dieses Jahr früh eingestellt
2.
sich auf etwas e.
mit etwas rechnen;
ich stelle mich darauf ein, dass er vielleicht gar nicht kommt
3.
sich auf etwas oder jmdn. e.
sich einer Sache oder jmdm. anpassen;
ich habe mich auf seine Eigenart eingestellt und ihn in Ruhe gelassen; sie stellt sich ganz auf ihn ein
4.
eingestellt sein
eine bestimmte Gesinnung haben, eine Haltung einnehmen;
er ist so eingestellt, dass er alles zunächst ablehnt, was er nicht kennt; gegen etwas oder jmdn. eingestellt sein
etwas gegen etwas oder jmdn. haben, etwas oder jmdn. ablehnen, nicht mögen
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