Lexikon

Melodrm

Film
ein Filmgenre, das vor allem emotionale Konflikte darstellt u. durch ergreifende Szenen wirkt. Die ersten filmischen Melodramen wurden von D. W. Griffith gedreht; in den 1930er bis 1950er Jahren entwickelte sich das M. durch Regisseure wie G. Cukor, O. Preminger, D. Sirk u. W. Wyler zu einer populären Filmgattung. In Dtschld. versuchte insbes. R. W. Fassbinder an diese Tradition anzuknüpfen. In jüngster Zeit konnte vor allem L. von Trier das Genre auf ästhetisch anpruchsvollem Niveau neu beleben. Herausragende Beispiele für Melodrame sind: „Gebrochene Blüten“ 1919; „Vom Winde verweht“ 1939; „Casablanca“ 1942; „Was der Himmel erlaubt“ 1955; „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ 1982; „Breaking the waves“ 1996.
G. Seeßlen, Kino der Gefühle. 1980.
Herz
Wissenschaft

»Dieser Perspektivwechsel ist längst überfällig«

Julia Sacher und Jellina Prinsen erforschen, wie sich hormonelle Schwankungen auf die Herz- und Gehirngesundheit von Frauen auswirken. Das Gespräch führte ALINA WOLF Prof. Julia Sacher, hat der Menstruationszyklus einen messbaren Einfluss auf das Gehirn? Sacher: Ja. Studien zeigen, dass hormonelle Veränderungen im Zyklusverlauf...

Orcas
Wissenschaft

Wal-Verwandtschaften im Südpolarmeer

Im nahrungsreichen Süden leben etwa 25.000 Orcas, zugehörig zu vier Orca-Ökotypen. Aufgrund ihrer Unterschiede „durch Kultur“ sind die Grenzen zu (Unter-)Arten schwer zu ziehen. von BETTINA WURCHE Schwertwale sind intelligente und soziale Tiere, kooperative Jäger und die größten Raubtiere des Ozeans. Im Südpolarmeer lassen sich...

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