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LEXIKON

Melodrm

Film
ein Filmgenre, das vor allem emotionale Konflikte darstellt u. durch ergreifende Szenen wirkt. Die ersten filmischen Melodramen wurden von D. W. Griffith gedreht; in den 1930er bis 1950er Jahren entwickelte sich das M. durch Regisseure wie G. Cukor, O. Preminger, D. Sirk u. W. Wyler zu einer populären Filmgattung. In Dtschld. versuchte insbes. R. W. Fassbinder an diese Tradition anzuknüpfen. In jüngster Zeit konnte vor allem L. von Trier das Genre auf ästhetisch anpruchsvollem Niveau neu beleben. Herausragende Beispiele für Melodrame sind: „Gebrochene Blüten“ 1919; „Vom Winde verweht“ 1939; „Casablanca“ 1942; „Was der Himmel erlaubt“ 1955; „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ 1982; „Breaking the waves“ 1996.
G. Seeßlen, Kino der Gefühle. 1980.
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