Lexikon
Nádas
[ˈnadɔʃ]
Péter, ungarischer Schriftsteller, * 14. 10. 1942 Budapest; 1961–1963 Fotograf für Zeitschriften, seit 1965 freier Schriftsteller; schildert in seinen Romanen und Erzählungen die Identitätssuche seiner Figuren, die Problematik der gesellschaftlichen Tabus und der verdrängten Gefühle sowie die Auswirkungen gesellschaftlich-politischer Repressionen, vor allem zur Zeit des Stalinismus, auf die Psyche des Einzelnen; in seiner Heimat standen seine Werke zunächst unter Zensur; internationalen Erfolg erzielte er mit dem Roman „Ende eines Familienromans“ 1977, deutsch 1979. Weitere Werke: „Der Lebensläufer“ 1989, deutsch 1995; „Von der himmlischen und der irdischen Liebe“ 1991, deutsch 1994; „Parallelgeschichten“ 2005, deutsch 2012; „Spurensicherung“ 2006, deutsch 2007.
Wissenschaft
Mitochondrien integrieren ihre DNA in unsere Gehirnzellen
Mitochondrien sind als Energielieferanten ein wichtiger Bestandteil unserer Zellen. Da sie ursprünglich von Bakterien abstammen, enthalten sie ihre eigene DNA, die üblicherweise von unserem im Zellkern verpackten Erbgut getrennt ist. Gelegentlich allerdings wandern mitochondriale DNA-Abschnitte in den Zellkern und integrieren...
Wissenschaft
Wenn die Sonne in der Nase kitzelt
Warum einige Menschen niesen müssen, wenn sie plötzlich in helles Sonnenlicht schauen, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon den griechischen Universalgelehrten Aristoteles beschäftigte im vierten Jahrhundert vor Christus die Frage, warum manche Menschen beim plötzlichen Blick ins Licht niesen müssen, andere aber nicht. Er machte...