Lexikon

Nebel

Meteorologie
eine dem Erdboden aufliegende Schichtwolke, in der die Sicht unter 1 km liegt. Nebel entsteht, wenn die Luft bis zu ihrem Taupunkt abkühlt, d. h. Wasserdampfsättigung erreicht wird, so dass die relative Feuchte 100% beträgt. Nach ihrer Entstehung unterscheidet man: Abkühlungsnebel, Mischungsnebel und Verdunstungsnebel. Zu den Abkühlungsnebeln gehören die kontinentalen Herbstnebel, die sich durch Ausstrahlung und Abkühlung des Erdbodens in windschwachen, klaren Nächten bilden; Mischungsnebel entstehen im Grenzbereich unterschiedlich warmer und feuchter Luftmassen; Verdunstungsnebel sind im Herbst über Seen zu finden, wo sich durch Verdunstung die kalte Luft über den Seen mit Wasserdampf anreichert. Als Hochnebel bezeichnet man eine tiefe Schichtwolke, die vom Erdboden abgehoben ist.
Wissenschaft

Wann ist Nd am Ende?

Geschrieben ist die Sache eindeutig: Ende ist Ende. Aber wenn Chemikerinnen und Chemiker von Ende sprechen, meinen sie vielleicht Nd – das chemische Elementsymbol für Neodym. Der Name ist den meisten vermutlich schon einmal untergekommen, und manche werden sogar wissen, dass es ein Element der sogenannten Seltenen Erden...

Ameisen
Wissenschaft

Wenn die Invasoren kommen

Der kleine Ort Saint-Sulpice am Genfer See sei „ziemlich schick“, meint Jérôme Gippet, Biologe an der Universität Lausanne. Doch seit einiger Zeit sei die Idylle durch eine Invasion ungebetener Gäste stark gestört. Gippet geht zu einem struppigen Stück Brachland und beginnt zu graben. Nur wenige Sekunden dauert es, bis überall im...

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