Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

weben

we|ben
I.
V.
175, hat gewoben; mit Akk.
1.
durch Erzeugen eines Fadens und vielfaches Verknüpfen dieses Fadens herstellen;
hier hat eine Spinne ihr Netz gewoben
2.
poet.
erzeugen, entstehen lassen;
das Mondlicht, die aufgehende Sonne, der Nebel wob einen feinen Schleier um die Berggipfel
II.
V.
1, hat gewebt; mit Akk.
auf dem Webstuhl durch Kreuzen von Fäden herstellen;
Tuch, Leinen, Teppiche w.
III.
V.
1, hat gewebt; o. Obj.; von Pferden
den Kopf hin und herbewegen und dabei von einem Fuß auf den andern treten (als schlechte Angewohnheit)
IV.
V.
1, nur im Präsens; poet.; in der Fügung
leben und w.
wirksam sein, in feiner Bewegung sein;
im Wald, auf den Wiesen lebt und webt mancherlei Getier;
auch unpersönl., mit „es“
auf den Wiesen lebt und webt es
auf den Wiesen herrscht Leben und feine Bewegung
Herztod, Herzstillstand
Wissenschaft

Plötzlich und unerwartet

So schicksalhaft und unvermeidbar, wie der plötzliche Herztod scheint, ist er nicht. Meist geht dem dramatischen Ereignis eine unerkannte oder unbeachtete Erkrankung des Herzens voraus. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Die Kinder von der Musikschule abholen, noch schnell in den Supermarkt und bloß nicht vergessen, den Hund...

Meeresboden, Rauch
Wissenschaft

Heiße Flecken in der Tiefsee

In einigen Regionen der Ozeane quillt heißes Wasser aus dem Meeresboden hervor. Diese hydrothermalen Quellen sind nicht nur einzigartige Lebensräume für exotische Tiere und speziell angepasste Mikroorganismen, sondern bergen auch viele von der Industrie begehrte Rohstoffe. von THERESA GUGGOLZ Als ein Team aus französischen und US...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon