Lexikon
norwegische Musik
Musikleben unter dänischer Herrschaft
Seit dem 14. Jahrhundert blühte während der mehr als 400-jährigen dänischen Herrschaft insbesondere die Volksmusik. Die Kirchenmusik lebte zunächst noch vom gregorianischen Gesang und wurde nach der Reformation allmählich von lutherischen Chorälen verdrängt (erste, offiziell gültige evangelische Gesangbücher 1835 und 1877). Träger des musikalischen Lebens waren seit dem 16. Jahrhundert neben Organisten und Kantoren vor allem die Stadtmusiker und die Lateinschulen, an denen besonders der Chorgesang gepflegt wurde. Daneben etablierte sich die bereits seit dem Mittelalter praktizierte Militärmusik als eigenständige Gattung, die seither ein stattliches Repertoire an Blasmusik hervorgebracht hat. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich durch die Gründung zahlreicher (bürgerlicher) Musikgesellschaften ein reges Konzertleben. Belege für ein einheimischen Musikleben, das u. a. Einflüsse der franko-flämischen Musik sowie des europäischen Barock und der (Früh-)Klassik assimilierte, sind z. B. die Sonaten von Georg von Bertouch (* 1668, † 1743) und Johan Henrik Freithoff (* 1713, † 1767) sowie die Werke und die erste dänisch-norwegische Musiklehre von Johan Daniel Berlin (* 1714, † 1787).
- Einleitung
- Musikleben unter dänischer Herrschaft
- Goldenes Zeitalter
- Moderne
Wissenschaft
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