Lexikon

Planck

Planck, Max
Max Planck
Max Karl Ernst Ludwig, deutscher Physiker, * 23. 4. 1858 Kiel, † 4. 10. 1947 Göttingen; 1885 Professor in Kiel, 1889–1926 Professor für theoretische Physik in Berlin, 1930–1937 Präsident der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft, seit 1894 Mitglied und später „Beständiger Sekretär“ der preußischen Akademie der Wissenschaften. Plancks Hauptarbeitsgebiet war die theoretische Thermodynamik. Er stellte 1900 die Grundlagen zur Quantentheorie auf, wofür er 1918 den Nobelpreis erhielt. Das nach ihm benannte Planck’sche Strahlungsgesetz gibt für einen schwarzen Körper die Intensitätsverteilung der Lichtemission für verschiedene Wellenlängen und verschiedene Temperaturen an.
Das Planck’sche Wirkungsquantum (Planck’sche Konstante: h = 6,6262 · 10–34 J · s) ist eine universelle Naturkonstante von der Dimension einer Wirkung (Energie mal Zeit). Die Strahlungsenergie (mit der Frequenz v) E = h · v, die von einem Atom ausgestrahlt oder absorbiert wird, ist ein ganzzahliges Vielfaches von h · v. – Neben zahlreichen physikalischen Veröffentlichungen schrieb Planck Beiträge zur Naturphilosophie und seine „Wissenschaftliche Selbstbiografie“ 1948. – Planck zu Ehren wurde die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft in Max-Planck-Gesellschaft umbenannt.
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