Lexikon

Reibung

Reibungskraft, die die Bewegung eines Körpers relativ zu einem anderen berührten Körper (äußere Reibung) oder die Bewegung von Teilen eines Stoffs gegeneinander (innere Reibung) zu hindern sucht. Bei festen Körpern wird die äußere Reibung hauptsächlich durch mikroskopisch kleine Unebenheiten der Oberfläche verursacht. Man unterscheidet: Haftreibung, die z. B. das Gleiten eines Körpers auf einer geneigten Ebene verhindert, sowie Gleit- und Rollreibung, die durch Reibungskoeffizienten und die Geschwindigkeit bestimmt sind. Die innere Reibung beruht auf Wechselwirkungskräften zwischen den einzelnen Molekülen; bei Flüssigkeiten heißt sie auch Viskosität. Unerwünschte Reibung hemmt z. B. Bewegungsabläufe; dabei wird mechanische Arbeit in Wärme umgesetzt (Reibungswärme). Unentbehrlich ist Reibung beim Bremsen eines Fahrzeugs, beim Schleifen, Feilen u. Ä. sowie beim Gehen und Fahren. Reibung wird durch geeignete Mittel vergrößert (z. B. Sand) oder verringert (z. B. Fette, Öle).
Foto einer Frau, die eine Tablette zum Mund führt
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Vielversprechender Impfstoff gegen Noroviren

Noroviren verursachen schwere Magen-Darm-Erkrankungen und sind hochansteckend. Eine Impfung gibt es bislang nicht. Jetzt haben Mediziner einen Impfstoff gegen die Durchfallerreger entwickelt und getestet, der in Tablettenform geschluckt werden kann. In einer klinischen Studie erwies sich das Mittel als wirksam – zumindest...

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Wie die moderne Quantenmechanik entstand. von RÜDIGER VAAS Im Juni des Jahres 1925 gelang hier auf Helgoland dem 23-jährigen Werner Heisenberg der Durchbruch in der Formulierung der Quantenmechanik, der grundlegenden Theorie der Naturgesetze im atomaren Bereich, die das menschliche Denken weit über die Physik hinaus tiefgreifend...

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