Lexikon
rhetọrische Figụr
Musik
musikalisch-rhetorische Figurin der Musik des 16.–18. Jahrhunderts vorkommendes kompositorisches Element (Melodieform, Pause, Wiederholung, Satzart u. a.), das von der Musiktheorie (Figurenlehre) zunächst als Fehler oder Freiheit des strengen kontrapunktischen Satzes angesehen und mit Figurennamen der Rhetorik benannt wurde. Zugleich beziehen sich die musikalisch-rhetorischen Figuren meist auf den Text und untermalen oder interpretieren ihn (lateinisch Musica poetica). Die Figurenlehre kann als kodifizierte Symbolsprache der Komposition verstanden werden (z. Z. J. S. Bachs über 100 Figuren) und ist für das Verständnis barocker Vokal-, später auch Instrumentalmusik wesentlich. Sie verschwand Mitte des 18. Jahrhunderts durch den Untergang der barocken Nachahmungsästhetik.
Wissenschaft
Triumph des Möglichen
Als Galileo Galilei seine Idee eines Buches der Natur verkündete, das in der Sprache der Geometrie verfasst sein müsse, machte er Gott zu einem Mathematiker, und viele denkende Menschen stimmten ihm zu. Sie stimmten ihm erst recht zu, nachdem Isaac Newton die Kräfte zwischen Massen mithilfe einer Formel – einem Naturgesetz in...
Wissenschaft
Neue Klasse von beigen Fettzellen entdeckt
In unserem Körper gibt es braune und beige Fettzellen, die als Nebenprodukt Wärme produzieren. Nun haben Forschende eine neue Klasse der beigen Fettzellen entdeckt, die ausschließlich Wärme produzieren und offenbar auf diese Funktion spezialisiert sind. Diese Zellen verwenden einen anderen Mechanismus als die herkömmlichen...
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