Lexikon
Sẹnegal
Senegal nach der Unabhängigkeit
1960 wurde das Land in die Unabhängigkeit entlassen. Léopold Sédar Senghor, der Führer der Unabhängigkeitsbewegung, etablierte als erster Staatspräsident de facto ein Einparteiensystem. Außenpolitisch unterhielt er enge Beziehungen zu Frankreich. 1976 leitete Senghor mit der Aufhebung des Einparteiensystems eine Liberalisierung ein. 1980 trat er als Staatspräsident zurück. Nachfolger wurde Abdou Diouf (PS). Mitte der 1990er Jahre eskalierte der lange schwelende Konflikt in der nach Autonomie strebenden Provinz Casamance. Bei den Präsidentschaftswahlen 2000 siegte der Oppositionskandidat Abdoulaye Wade (PDS), der eine Politik des demokratischen Wandels propagiert hatte. 2004 konnte ein Friedensabkommen mit den sezessionistischen Kräften in der Casamance geschlossen werden. Präsident Wade wurde 2007 von den Wählern im Amt bestätigt. Die Politik Wades blieb in der Folgezeit insbesondere vor dem Hintergrund der sozialen Ungleichheit im Lande umstritten. Pläne für eine Verfassungsänderung bezüglich der Regularien der Präsidentenwahl musste Wade nach schweren Unruhen 2011 aufgeben. Auch seine Absicht in verfassungsrechtlich umstrittener Weise 2012 zum dritten Mal bei einer Präsidentenwahl anzutreten, löste Proteste und Demonstrationen aus. Schließlich verlor Wade diese Wahl klar im Stichentscheid am 25. 3. 2012 gegen seinen Herausforderer, den ehemaligen Premierminister und Oppositionskandidaten Macky Sall (* 1961).
Wissenschaft
Einblicke in die Evolutionsgeschichte der Weintrauben
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