Lexikon

Staatsvertrag

deutsche Geschichte
oft gebrauchte Bezeichnung für den Vertrag über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, unterzeichnet am 18. 5. 1990 in Bonn. Durch den Staatsvertrag bildeten die beiden deutschen Staaten vom 1. 7. 1990 an ein einheitliches Währungsgebiet mit der DM als gemeinsamer Währung. In der DDR wurde die Wirtschafts- und Sozialordnung der Bundesrepublik eingeführt. Ein gemeinsames Protokoll, 9 Anlagen und 4 Protokollerklärungen regelten die Einzelheiten. Der Staatsvertrag war der erste Schritt zur Wiedervereinigung Deutschlands, die mit dem Einigungsvertrag vom 31. 8. 1990 vollendet wurde.
Illustration eines Gehirns, das gewaschen und gereinigt wird
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Schlafmittel stören die natürliche Reinigung des Gehirns

Wer gut schläft, fühlt sich nicht nur ausgeruht, sondern wacht buchstäblich mit frischem Kopf auf, wie eine neue Studie belegt. Demnach spült ein hormonell betriebener Mechanismus während des Tiefschlafs Abfallstoffe aus dem Gehirn weg, die sich tagsüber abgelagert haben. Diese natürliche “Müllabfuhr” reinigt Nacht für Nacht das...

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Moleküle als Speicher für Solarenergie?

Solarenergie ist großartig. Wenn wir es darauf anlegen würden, könnten wir mit ihr den gesamten Energiebedarf der Menschheit decken. Denn global betrachtet schickt die Sonne pro Jahr etwa 7.000– bis 8.000-mal mehr Energie zur Erde, als die gesamte Menschheit im selben Zeitraum verbraucht. Ihr Potenzial für die Energiewende ist...

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