Lexikon

Torf

brennbares Produkt der Zersetzung pflanzlicher Stoffe unter Luftabschluss, mit 5564% Kohlenstoff, Übergangsstufe zur Braunkohle, Fundorte sind die Moore. Die obere Torfschicht ist weniger zersetzt und von heller Farbe (Faser- oder Weißtorf), besteht meist aus noch deutlich erkennbaren Moosen, Ried- und Wollgräsern, mit einem Heizwert von 12 000 bis 16 000 kJ/kg. Die darunter liegende Schicht, älter und deshalb zersetzter, ist dunkler gefärbt (Schwarz- oder Specktorf), mit einem Heizwert von 16 000 bis 20 000 kJ/kg und hat bröckliges Gefüge. Da Torf bis zu 80% Wasser enthält, muss er nach dem Stechen mittels Hand (Soden) oder mit Maschine (Maschinentorf) durch Liegen und Trocknen an der Luft oder Pressen wasserärmer gemacht werden, ehe er als Isolier-, Streumaterial oder zum Heizen verwendbar ist. Torf ist in Gärten (als Torfmull) ein Mittel zur Humusanreicherung, besonders bei Stallmistmangel; Düngetorf ist mit Mineralien angereichert.
Schnee
Wissenschaft

»Die Physik belehrt uns eines Besseren«

Die Meereisphysikerin Stefanie Arndt untersucht antarktischen Schnee. Im Interview berichtet sie, welche Erkenntnisse sie daraus zur Klimaveränderung ziehen kann. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Frau Dr. Stefanie Arndt, Ihre Kollegen auf dem Forschungsschiff Polarstern nennen Sie liebevoll „Schneefrau“. Was fasziniert Sie...

Wissenschaft

Fatale Rauchzeichen

Dass Zigarettenrauch nicht gesund ist, weiß man schon lange. Wenn Raucherinnen und Raucher derart stark husten müssen, dass ihnen beinahe das Beuschel zum Hals rauskommt, nennt man das in Österreich deshalb gern einen Friedhofsjodler. Trotzdem war das Gezeter groß, als die Europäische Kommission unlängst empfohlen hat, rauchfreie...

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