Lexikon
Volkmann
Richard von (seit 1885), deutscher Chirurg und Schriftsteller, * 17. 8. 1830 Leipzig, † 28. 11. 1889 Jena; Sohn von Alfred W. Volkmann; nach ihm benannt u. a. die Volkmannschiene, eine besonders geformte Schiene zur Lagerung des Beins, das Volkmann’sche Dreieck, ein bei Knöchelbruch von der Schienbeingelenkfläche abgerissenes keilförmiges Knochenstück, und der Volkmann’sche Löffel, ein scharfer Löffel zum Auskratzen von Gewebswucherungen. Volkmann schrieb unter dem Pseudonym Leander „Träumereien an französischen Kaminen“ 1871; „Gedichte“ 1877; „Kleine Geschichten“ 1885.
Wissenschaft
»Dieser Perspektivwechsel ist längst überfällig«
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Wissenschaft
Der Takt des Lebens
Gesteuert von der inneren Uhr im Gehirn und reguliert durch Hormone wie Melatonin und Cortisol bestimmt der zirkadiane Rhythmus alles – vom Schlafbedürfnis bis zum Hungergefühl. von SIGRID MÄRZ Irgendwo piept ein Gerät, und Pflegende rücken die Zugänge am Patienten zurecht. Die Neonröhren an der Decke flimmern. Tageslicht fehlt...