Lexikon
Wirbelsäule
Bandscheibensyndrom, Wirbelsäule
Bandscheibensyndrom, Wirbelsäule
Fehl- und Dauerbelastungen der Wirbelsäule schädigen die Bandscheiben
© wissenmedia
Wirbelsäule (Schema)
Wirbelsäule
© wissenmedia
Die Wirbelsäule des Menschen besteht aus 7 Hals-, 12 Brust- und 5 Lendenwirbeln und ruht auf dem Kreuzbein (5 verwachsene Wirbel), dem das rudimentäre Steißbein anhängt (meist 4 [3–6] Wirbel). Die Wirbelkörper senden zur Rückenseite Neuralbögen aus, die den Rückenmarkskanal bilden und sich zu Dornfortsätzen vereinigen; seitlich tragen sie je einen Querfortsatz und oben und unten je zwei Gelenkfortsätze, mit denen je zwei aufeinander folgende Wirbel gelenkig verbunden sind. Zwischen den Wirbelkörpern sind die Bandscheiben gelagert, das sind Zwischenwirbelscheiben mit einem von einem Faserknorpelring umgebenen Gallertkern. Beim Reißen des Faserrings kann der Gallertkern hervorquellen und durch Druck auf das Rückenmark und die dort entspringenden Nervenwurzeln heftige Schmerzen hervorrufen; viele Ischiasbeschwerden lassen sich auf einen solchen Bandscheibenvorfall zurückführen. Die Wirbelsäule wird von großen und kleinen Bändern zwischen den Wirbelkörpern und ihren Fortsätzen zusammengehalten und ist im Lendenteil und Halsteil leicht nach vorn, im Brustteil nach hinten gekrümmt. Diese Krümmungen haben zusammen mit dem Bandscheibenapparat den Zweck, die den Körper treffenden Stöße abzufangen.
Häufigste Erkrankungen der Wirbelsäule sind degenerative sowie rheumatische und tuberkulös entzündliche Erkrankungen. Versteifungen führen zur Bechterew’schen Krankheit (Bechterew). Daneben kommen vor: krankhafte Krümmungen nach vorn (Lordose), nach hinten (Kyphose) und zur Seite (Skoliose) und durch Zusammenfallen zerstörter Wirbelkörper, z. B. bei Tuberkulose, Spitzbuckel (Gibbus).
Wissenschaft
„Die Energieversorgung würde flexibler und effizienter“
Die Solarbatterie ist bislang noch Gegenstand der Grundlagenforschung. Doch die Besonderheiten dieser neuen Technologie bieten reichlich Potenzial für künftige Anwendungen – und das längst nicht nur, wo auch klassische Batterien genutzt werden. Zwei Stuttgarter Forscher erläutern Perspektiven und Herausforderungen. Das Gespräch...
Wissenschaft
Alzheimer per App erkennen?
Bislang lässt sich Alzheimer nur durch die Untersuchung von Nervenwasser oder aufwendige nuklearmedizinische Methoden sicher nachweisen. Seit einiger Zeit aber werden Handy-Apps entwickelt, mit denen sich die Krankheit künftig möglicherweise sehr viel einfacher diagnostizieren lässt. Diese Apps testen unter anderem das...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Warum Glas nicht immer zerbricht
Rätselhafter Kernzerfall
Vorstoß in die Hölle
Inseln der Vielfalt
Die Zukunft der Schifffahrt
Wie Gas flüssig wird