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“Middelsex“ – Jeffrey Eugenides

Mit “Middelsex“ hat der vorher zumindest in Deutschland wenig bekannte Jeffrey Eugenides einen sensationellen Erfolg gelandet. Sein Epos gewann 2003 in den USA den Pulitzer-Preis.

Der Autor

Eugenides wurde 1960 in Detroit / Michigan geboren. Der Sohn griechischer Einwandererlebte in San Francisco und unterrichtete Creative Writing, bis ihn 1999 Stipendien des DAAD und der American Academy nach Berlin zogen. Dort lebt er auch heute gemeinsam mit Frau und Tochter. Sein Debütroman "The Virgin Suicides" (dt. "Die Selbstmord-Schwestern") erregte weltweit Aufsehen und wurde im Jahr 2000 von Sofia Coppola verfilmt. Wie Jonathan Franzen rechneten ihn Kritiker in der Zeitschrift The New Yorker unter die "Twenty Writers for the 21st Century" und in der Zeitschrift Granta unter die "Best Young American Novelists".

Es begann im Rettungsboot

In einem griechischen Bergdorf am Hang des kleinasiatischen Olymp fing alles an. Ein junger Mann und eine junge Frau, die Geschwister Eleutherios und Desdemona Stephanides, fliehen vor den Türken nach Smyrna und, als die Stadt brennt, weiter nach Amerika. Es ist das Jahr 1922. Auf dem Schiff, weit weg von allem, erschaffen sie sich als einander Unbekannte neu: Sie heiraten, verbringen ihre erste gemeinsame Nacht in einem Rettungsboot.

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