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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Rolle

Rl|le
f.
11
1.
länglicher Körper mit rundem Querschnitt;
eine R. Garn; eine R. Teig
2.
etwas zu einer Rolle Zusammengewickeltes, mehrere zu einer Rolle zusammengelegte Gegenstände
(Papier~, Geld~)
3.
Kugel, Walze, Scheibe (auf der etwas rollen kann);
ein Gestell auf ~n; der Teewagen fährt auf ~n
4.
Scheibe mit einer Rille am senkrechten Rand, in der ein Seil laufen kann
5.
Mangel
2
6.
drehbare Walze am hinteren Ende eines Motorrades oder Autos, die es einem Radfahrer ermöglicht, dicht dahinter im Windschatten zu fahren und dadurch hohe Geschwindigkeiten zu erzielen;
jmdn. von der R. bringen
ugs.
dafür sorgen, dass jmd. nicht mithalten kann;
von der R. sein
ugs.
durcheinander, verwirrt sein
7.
Übung im Bodenturnen, bei der der Körper sich um seine Querachse dreht;
eine R. rückwärts, vorwärts
8.
Kunstflug
Drehung (des Flugzeugs) um die Längsachse
9.
von einem Schauspieler verkörperte Gestalt in einem Film oder einem Bühnenstück;
die R. des Kommissars, des Wallenstein; eine R. übernehmen; seine R. gut, schlecht spielen; aus der R. fallen
übertr., ugs.
sich unpassend benehmen;
das spielt keine R.
ugs.
das ist nicht weiter wichtig;
bei etwas eine R. spielen
ugs.
bei etwas wichtig sein
10.
Text (den ein Schauspieler lernt);
seine R. gut, schlecht gelernt haben
11.
Soziol.
Art des Verhaltens in der Gesellschaft, die von jmdm. erwartet wird;
die R. der Ehefrau, der Hausfrau und Mutter; die R. des Managers, des gut erzogenen Kindes; er spielt bei ihr die R. des Beschützers; er hat seine R. ausgespielt
er hat keinen Einfluss mehr
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