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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

Gewissen

Ge|ws|sen
n.
, s
, nur Sg.
1.
Bewusstsein von Gut und Böse (des eigenen Tuns);
er hat kein G.; er hat ein zartes G.
meist iron.
er nimmt es in rechtlichen Dingen äußerst genau;
jmds. G. beruhigen; sein G. prüfen; mein G. plagt mich
ich weiß, dass ich nicht recht gehandelt habe;
ein gutes, schlechtes, böses G. haben
wissen, dass man recht, unrecht, böse gehandelt hat;
er macht sich kein G. daraus, dass er unrecht gehandelt hat
er macht sich keine Gedanken darüber, es ist ihm gleichgültig;
auf Ehre und G.!
Beteuerungsformel, dass man die Wahrheit gesagt hat
;
er hat ihn auf dem G.
er hat durch seine Handlungsweise zu seinem Tod, seinem Ruin beigetragen;
jmdm. ins G. reden
jmdm. eindringlich seine unrechte Handlungsweise klarmachen
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