Daten der Weltgeschichte
1257, Doppelwahl leitet Interregnum ein
Deutsches Reich
Interregnum: Nach dem Tod des deutschen Königs Wilhelm von Holland 1256 kommt es – wie schon einmal 1198 – zu einer Doppelwahl: Die „englische Partei“ wählt Richard von Cornwall, den Bruder des englischen Königs Heinrich III. Ihm gegenüber versucht sich der kastilische König Alfons X., der von der „französischen Partei“ erhoben wurde, durchzusetzen. Seit dem „Sachsenspiegel“ 1221/24 bestimmen die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier sowie der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen und der Markgraf von Brandenburg den deutschen König, an dessen Wahl sich jetzt auch erstmals der böhmische König beteiligt. Diese später so genannten Kurfürsten erhalten von beiden Kandidaten weitgehende Zugeständnisse ihrer Unabhängigkeit, die die Königsmacht im Reich weiter schwächen.
„Spider-Man-Technologie“ entwickelt
Das Fantasy-inspirierte Verfahren zeigt Anwendungspotenzial. © Marco Lo Presti, Tufts University Er kann klebrige Spinnen-Fäden aus seinem Handgelenk abfeuern: Der Comic-Held Spider-Man hat Forschende zur Entwicklung einer raffinierten Technologie inspiriert. Dabei wird ein Strahl aus flüssiger Seide aus einer Düse abgeschossen,...
Hinkelstein und Dolmengrab
Was ist eigentlich ein Megalith? Wer begann seine Toten in Hügelgräbern zu bestatten? Und warum gleichen sie sich – unabhängig davon, ob sie in Spanien oder Dänemark stehen? Diesen Fragen geht Teil 1 unserer Reihe über die steinernen Riesen nach. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Mit einem Hinkelstein auf dem Rücken herumspazieren, als...