Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Komma

Kọm|ma
〈
n.
, –s
, –s oder –ma|ta
〉
1.
Satzzeichen, das eine leichte Trennung bezeichnet;
Syn.
Beistrich
2.
〈bei Dezimalbrüchen〉
Trennungszeichen zwischen den ganzen und den Bruchzahlen
3.
〈Mus.〉
kleinstes Intervall
4.
〈Mus.〉
kleiner, senkrechter Strich über der obersten Notenlinie als Zeichen zum Atmen, zum Absetzen
[< 
griech.
komma
„Einschnitt, Abschnitt“, eigentlich „Schlag“, zu
koptein
„schlagen“]
Text
Wissenschaft

Wissenschaft: menschengemacht

Kürzlich erschien in der Fachzeitschrift Nature ein Aufsatz mit folgendem Eröffnungssatz: „Quantenmaterialien, die von emergenten topologischen Fermionen beherrscht werden, sind zu einem Eckstein der modernen Physik geworden“. Im weiteren Verlauf wird anschließend „Die Synthese von semimetallischen Weyl-Ferromagneten“ beschrieben...

forschpespektive_NEU.jpg
Wissenschaft

Faktorfischen

Früher wimmelte es in der Bioforschung nur so von „Faktoren“, weil vielfach nach folgendem Prinzip experimentiert wurde: Man stellte Extrakte von irgendetwas her, gab sie zu Zellen, Geweben oder Organismen – und plötzlich machten diese etwas, das sie ohne Extrakt nicht getan hatten. Ergo: In dem kruden Extrakt verbirgt sich...

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