Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
verfehlen
ver|feh|len 1.
etwas v.
a)
nicht treffen;
das Ziel v.; das Thema (des Aufsatzes) v.
nicht genau über das Thema schreiben;
er hat seinen Beruf verfehlt
er hat nicht den richtigen Beruf ergriffen;
vgl. verfehlt
b)
〈veraltet〉
versäumen (etwas zu tun);
〈fast nur in verneinenden Wendungen〉
ich werde nicht v., Sie dazu einzuladen
c)
nicht finden, falsch wählen;
den Weg v.
2.
jmdn. v.
jmdn. nicht treffen;
wir haben uns,
〈eigtl.〉
einander verfehlt
Wissenschaft
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Wissenschaft
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Dass die astronomische Tempeldecke in Esna, 55 Kilometer südlich von Luxor, heute wieder erstrahlen kann wie vor rund 2.000 Jahren, ist einem Glücksfall zu verdanken – und der jahrelangen Arbeit eines deutsch-ägyptischen Expertenteams. von ROLF HEßBRÜGGE Man muss sich schon etwas den Hals verrenken, um diesen kostbaren...