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GROßES WöRTERBUCH DER DEUTSCHEN SPRACHE

verschlafen1

ver|schla|fen1
I.
V.
115, hat verschlafen; o. Obj.; ugs. auch refl.
zu lange schlafen, über einen bestimmten Zeitpunkt hinaus schlafen;
er verschläft fast immer; ich habe (mich) heute total v.
II.
mit Akk.
etwas v.
1.
durch Schlafen versäumen;
eine Fernsehsendung v.
2.
beim Schlafen nicht hören;
den Wecker v.
3.
mit Schlafen verbringen;
den Morgen v.
4.
durch Schlafen überwinden;
seinen Kummer v.; eine Grippe v.
III.
Adj.
1.
unausgeschlafen;
er war noch ganz v., als
2.
übertr.
träge, geistig wenig beweglich;
ein ~er Bursche
3.
übertr.
mit wenig Verkehr, mit wenig Leben;
ein ~es Städtchen
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