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Weg mit dem Weihnachtsspeck – Tipps zum gesunden Abnehmen

Unzählige Adventsplätzchen, die fette Gans an Heiligabend und üppige Sahnetorten beim Familienkaffeekränzchen: Weihnachten ist die Zeit des hemmungslosen Schlemmens. Doch was über die Feiertage noch Genuss war, liegt vielen Menschen im neuen Jahr schwer im Magen – die überflüssigen Pfunde sollen schnell wieder verschwinden. Wie das trotz Alltagsstress gelingt und warum man es trotzdem nicht übertreiben sollte.

Joggerin in verschneiter Landschaft
Joggen kann auch im Winter Spaß machen.

Alle Jahre wieder gehört Abnehmen zu den häufigsten guten Vorsätzen der Deutschen. Denn wer nach Weihnachten wieder auf die Waage steigt, muss oft feststellen, dass all die Schlemmerei nicht ohne Folgen geblieben ist. Ob die zusätzlichen Kilos nun tatsächlich über die Feiertage entstanden sind, oder sich schleichend im Laufe des vergangenen Jahres angehäuft haben – das Neue Jahr scheint auf jeden Fall ein guter Anlass, etwas dagegen zu unternehmen. Aber wie?

Damit die Pfunde purzeln können, ist vor allem das Energiedefizit entscheidend. Der Körper muss mehr Energie verbrauchen als er aufnimmt. Das heißt: Plätzchendosen wegpacken und wieder mehr auf die Ernährung achten. Laut der Ökotrophologin Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung eignen sich insbesondere pflanzliche, volumenreiche Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte dazu, Gewicht zu verlieren: „Sie sorgen für eine längere Sättigung, ohne mit vielen Kalorien zu Buche zu schlagen.“

Extremes Hungern ist ungesund

Was genau auf den Speiseplan kommt, sollte dabei jedoch jeder individuell entscheiden. Im Prinzip ist es nämlich egal, ob man die negative Energiebilanz mit vegetarischer Ernährung, Mittelmeerkost oder einer Low-Fat Diät erreicht. Viel wichtiger ist, dass das Essen schmeckt und sich das Ernährungskonzept gut in den Alltag integrieren lässt. Wer sich im Büro in aufwendiges Kalorienzählen verstrickt oder nach Feierabend stundenlang an komplizierten Diätgerichten kocht, wird schnell aufgeben.

Maßvolle Ziele und realistische Pläne sind deshalb das A und O für den Erfolg – und im Zweifel auch gesünder. Denn radikale Crashdiäten versprechen zwar schnelle Resultate, sie können im Extremfall jedoch gesundheitsschädlich sein. Eine Ananas- oder Kohldiät beispielsweise ist zu einseitig, um dem Körper alle wichtigen Nährstoffe zur Verfügung zu stellen. Mangelerscheinungen drohen. Zudem haben extreme Diätformen fast immer den gefürchteten Jojo-Effekt zur Folge.

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