Wahrig Herkunftswörterbuch
Dieb
die Bezeichnung geht auf
germ.
*þeuba– „Dieb“ zurück, das sich auch in altfrz.
thiaf und engl.
thief in ders. Bed. wiederfindet; die weitere Herkunft ist ungeklärt; ein möglicher Ursprung liegt bei idg.
*teup– „zusammenziehen, sich zusammenkauern“; im Germanischen wurde vergleichbar zum Lateinischen und Griechischen derjenige als Dieb bezeichnet, der einem anderen heimlich etwas wegnimmt, im Gegensatz zu Räubern (→ Raub), die gewaltsame Entwendungen vornehmen
Wissenschaft
An der Grenze des Periodensystems
Forschende erzeugen mithilfe von Teilchenbeschleunigern neue superschwere Elemente. von CAROLIN SAGE Nur wenige Minuten nach dem Urknall entstanden die ersten chemischen Elemente: Wasserstoff, Helium und Lithium. Doch dabei blieb es nicht. Eigentlich fing die sogenannte Nukleosynthese erst anschließend an, denn im Inneren von...
Wissenschaft
Müllhalden stoßen mehr PFAS-Chemikalien aus als gedacht
Viele städtische Mülldeponien stoßen regelmäßig „Rülpser“ aus, bei denen Abgase vom Zerfall des Mülls in die Umwelt gelangen. Da auf den Deponien auch Produkte landen, die per- und polyfluorierte Alkylverbindungen – sogenannte PFAS-Chemikalien – enthalten, gelangen mit diesen Ausgasungen der Müllhalden auch diese Schadstoffe in...