Wahrig Herkunftswörterbuch

Saite
Saiteninstrumenten wie der Harfe oder der Laute maß man schon früh Sinnbildcharakter bei. Ein Musiker, der andere Saiten aufzieht, ändert den Klang seines Instruments: Wenn jemand dies im übertragenen Sinne tut, ändert er den Ton seiner Äußerungen oder Handlungen. Früher standen sich die Redensarten andere, mildere bzw. gelindere Saiten aufziehen „sich liebenswürdiger geben“ und die Saiten straffer anziehen „strenger sein“ gegenüber. Wer andere Saiten aufzog, wählte demnach eher einen freundlichen Ton. Da der negative Ausdruck mit der Zeit wegfiel, änderte sich auch die Bedeutung der ursprünglich positiven Wendung: Der Ausruf jetzt werden andere Saiten aufgezogen! ist heutzutage ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass der (Umgangs-)Ton rauer wird. Das frz. Bild der corde sensible wurde ins Deutsche übertragen als die Saite, die man bei jemandem nicht anschlagen darf, d. h eine Angelegenheit, die man besser nicht erwähnt.
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